The Court of Reason – Kritisches Denken als Gerichtshof der Vernunft

Interessierte Kant sich nicht für die amerikanische Unabhängigkeitsbewegung (1776)? Welche Einstellung hatte er zum Thema „vermeintlicher Menschenrassen”? Warum sind Vernunftglaube und Überzeugungen genauso wichtig wie Wissen? Was dachte Kant über repräsentative Demokratie oder gar über rechtsfreie Räume wie Guantanamo? Welchen Begriff hatte Kant von Kultur und von Technik?

In seinem weltberühmten Hauptwerk stellt Kant fest: „Man kann die Kritik der reinen Vernunft als den wahren Gerichtshof für alle Streitigkeiten derselben” auffassen. Im Ankündigungstext des Kongresses heißt es demgemäß: „Der Gedanke, dass die Vernunft ihr eigener Richter ist, ist nicht nur entscheidend für ein adäquates Verständnis der Philosophie Kants, […] Der 13. Internationale Kant-Kongress legt besonderes Gewicht auf […] die Bedeutung seiner Ideen für aktuelle Debatten speziell in der politischen Philosophie und der Rechtsphilosophie.”

Dr. Roland Daube, 1. Vorsitzender der Kieler Kant-Gesellschaft, ist seit vielen Jahren Dozent für Philosophie in der Erwachsenenbildung und leitet mehrere philosophische Gesprächskreise. Er promovierte 1987 bei Klaus Oehler über Semiotik und Hermeneutik, arbeitete an der Texas Tech University zu Charles S. Peirce, war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Oehler und am Goethe-Museum Düsseldorf, leitete das Kulturamt der Landeshauptstadt Schwerin und war Sachautor in einem Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung.

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Uhrzeit IconDi, 18.02.2020 | 16:30 - 18:00 Uhr
  • - eine Gesprächsreihe -
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