Krieg und Frieden – ein lange Geschichte

Anthropologisch ist der Mensch ein gewaltfähiges und -bereites Wesen. Sozio-politisch sind „Kriege“ gesellschaftlich organisierte Gewaltanwendungen, deren Verhinderung als „Frieden“ bezeichnet wird. In der Geschichte der Menschheit haben bislang weder „Krieg“ noch „Frieden“ ausschließlich geherrscht. Insofern haben sich beide kontinuierlich miteinander entwickelt. Im Seminar sollen diese historischen Linien nachgezeichnet werden, zum einen die Veränderungen des Kriegsbildes, zum anderen die Versuche, Frieden zu stabilisieren. Nach dem Verschwinden der Sowjetunion war der Optimismus groß, hinfort in eine nicht-kriegerische Zukunft einzutreten – als das „Ende der Geschichte“ (Francis Fukuyama). Dieser Optimismus ist verflogen, das 21. Jahrhundert scheint sich am 20. zu orientieren. Gleichwohl: Wird die lange Geschichte von „Krieg“ und „Frieden“ doch in diesem Jahrhundert beendet werden können?

Ablauf

09.00 Uhr
Begrüßung & Eröffnung
09.15 Uhr
Veränderung der "Kriegsbilder"
• "Verstaatlichung" des Krieges
• Kriegsziel: "Sieg"
• Kalter Krieg - Ziel: "Sieglosigkeit"
10.30 Uhr
Joghurtpause
11.00 Uhr
Einhegung des Krieges
• Kriegsvölkerrecht
• Humanitäres Völkerrecht
• Internationale Organisationen
12.30 Uhr
Mittagessen
13.30 Uhr
Entgrenzung des Krieges
• Terrorismus
• Hybride Kriegführung
15.00 Uhr
Kaffee und Kuchen
15.30 Uhr
"Frieden" im 21 Jahrhundert
• "Frieden" durch Koexistenz
• "Frieden" durch Abschreckung
• "Frieden" durch Abrüstung
16.30 Uhr
Reflexionsphase
• Reflexion eigener Erkenntnisse
• Gemeinsame Analyse des Erlernten
• Ausblick und Anwendungsbereiche
17.00 Uhr
Ende

Kosten

Beitrag pro Person: 45,00 € (inkl. Verpflegung)
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Rahmendaten

Uhrzeit IconDo, 28.05.2026 | 09:00 - 17:00 Uhr
  • Referent: Dr. Ralf Bambach
Beitrag pro Person: 45,00 €
(inkl. Verpflegung)

Ansprechpartner

Frau Petra Heider
Verwaltung
Niemannsweg 78
24105 Kiel
kostenpflichtige Veranstaltung
inkl. Verpflegung
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