Schublade auf! – Menschen begegnen. Perspektiven verändern.

 

Persönliche Begegnungen bauen Vorurteile ab und eröffnen neue Perspektiven. In diesem interaktiven Schulformat kommen Schülerinnen und Schüler mit Menschen ins Gespräch, deren Lebensrealitäten ihnen im Alltag oft kaum begegnen. Im Mittelpunkt stehen der offene Dialog, gegenseitiges Verständnis und die Frage, wie wir Ausgrenzung entgegenwirken und demokratisches Miteinander stärken können. Gemeinsam entwickeln die Teilnehmenden konkrete Ideen für ihr eigenes Handeln – in der Schule und darüber hinaus.

Jeder Workshop stellt einen Menschen und seine persönliche Geschichte in den Mittelpunkt. Statt über Gruppen oder Zuschreibungen zu sprechen, lernen die Schülerinnen und Schüler individuelle Lebenswege, Erfahrungen und Perspektiven kennen. So entstehen authentische Gespräche, die Vorurteile hinterfragen, Berührungsängste abbauen und Raum für ehrliche Fragen schaffen.

Unser Leitgedanke:
Begegnung schafft Verständnis. Verständnis stärkt Haltung. Haltung schützt Demokratie.

Je nach Schwerpunkt kommen unterschiedliche Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner in die Schule. Das Format eignet sich beispielsweise für Begegnungen mit Menschen verschiedener Religionen, Menschen mit Behinderung, queeren Menschen oder weiteren gesellschaftlichen Gruppen, deren Perspektiven im Schulalltag oft wenig sichtbar sind. Die Workshops dauern jeweils 90 Minuten und verbinden persönliche Begegnung, interaktive Methoden und gemeinsame Lösungsentwicklung. So stärken sie Empathie, demokratische Haltung und die Bereitschaft, Menschen jenseits von Zuschreibungen zu begegnen.

 

Beispielthema:

Begegnung mit jüdischem Leben

Jüdische Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner besuchen Schulklassen und kommen mit Schülerinnen und Schülern über jüdisches Leben, persönliche Erfahrungen sowie den Umgang mit Vorurteilen und Ausgrenzung ins Gespräch. Im Mittelpunkt steht die Begegnung auf Augenhöhe als Grundlage für Verständnis, Empathie und demokratische Verantwortung. Dadurch entstehen authentische Gespräche, die Raum für Fragen, Unsicherheiten und unterschiedliche Sichtweisen eröffnen.

Die Zahl persönlicher Begegnungen mit jüdischem Leben nimmt ab. Besuche von Synagogen sind aufgrund der Sicherheitslage häufig schwieriger zu organisieren oder finden vielerorts nur eingeschränkt statt. Gleichzeitig nehmen antisemitische Einstellungen und Vorfälle in Deutschland zu. Viele Jugendliche kennen Jüdinnen und Juden ausschließlich aus dem Geschichtsunterricht oder aus den Medien. Dieses Format schafft deshalb einen Raum für persönliche Begegnung und offenen Dialog.

Kosten

Preis auf Anfrage
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Ansprechpartner

Frau Eva Havenith
Referentin
Niemannsweg 78
24105 Kiel
kostenpflichtige Veranstaltung
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