Das Deutsche Rote Kreuz in der „Zeitenwende“: Bevölkerungsschutz und humanitäre Hilfe im Blick

Die sicherheitspolitischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der vergangenen Jahre haben den Bevölkerungsschutz und die humanitäre Hilfe in Deutschland und Europa verstärkt in den Fokus gerückt. Naturkatastrophen, pandemische Lagen, geopolitische Krisen und kriegerische Konflikte stellen staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure gleichermaßen vor neue Aufgaben. In einer Zeit wachsender Unsicherheit gewinnt die Frage an Bedeutung, wie resilient unsere Strukturen sind und wie effektiv Hilfe im Ernstfall organisiert werden kann.

Das Deutsche Rote Kreuz nimmt dabei als Teil der größten humanitären Bewegung der Welt eine zentrale Rolle ein. Es ist es sowohl im Inland als auch weltweit im Einsatz: von Katastrophenschutz und Rettungsdienst bis hin zu humanitärer Hilfe in Krisenregionen. Eine tragende Säule dieser Arbeit ist das Ehrenamt, ohne das ein leistungsfähiger Bevölkerungsschutz in Deutschland nicht denkbar wäre. Unter den Bedingungen der „Zeitenwende“ stellen sich dabei neue Anforderungen an Organisation, Ausstattung und Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen.

Mit dem neuen Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes, Hermann Gröhe, diskutieren wir über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Perspektiven. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes, die Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure in Krisenzeiten sowie die Frage, wie humanitäre Hilfe unter veränderten globalen Bedingungen wirksam geleistet werden kann.

In Kooperation mit dem DRK Landesverband Schleswig-Holstein e.V.

 

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Kosten

Beitrag pro Person: kostenlos
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Rahmendaten

Uhrzeit IconDo, 04.06.2026 | 19:00 - 20:30 Uhr
  • Referent: Hermann Gröhe
    Präsident des Deutschen Roten Kreuzes
Beitrag pro Person: kostenlos

Ansprechpartner

Frau Uta Bratz
Verwaltung
Niemannsweg 78
24105 Kiel
kostenfreie Veranstaltung
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