Inflation frisst Vermögen – lohnt Sparen überhaupt noch in Zeiten dauernder Krisen?

Die sozialen Sicherungssystem stehen unter Druck. Privater Vermögensaufbau ist zur Vorsorge somit von besonderer Bedeutung. Zugleich sind Vermögen in Deutschland relativ zu anderen entwickelten Volkswirtschaften sehr ungleich verteilt. Welche Umstände erklären die hohe Ungleichheit? Welche Hindernisse gibt es für den Vermögensaufbau von Normalverdienern? Gibt es politischen Handlungsbedarf? Und was wäre eine zielführende Politik?

Prof. Boysen-Hogrefe wird diese Fragen beleuchten und in den Kontext aktueller wirtschaftlicher Entwicklungen einordnen.  Dabei geht es darum, warum Sparen in Zeiten von Inflation und Krisen alles andere als einfach ist, aber angesichts des demografischen Wandels trotzdem geboten. Die Veranstaltung vermittelt fundierte Einblicke in die Mechanismen von Vermögensaufbau und Vermögensungleichheit und ordnet diese Fragen in den Kontext aktueller wirtschaftlicher Entwicklungen ein. Sie zeigt sowohl die strukturellen Ursachen der Ungleichheit als auch die praktischen Hürden auf, denen Haushalte mit mittlerem Einkommen beim Sparen und Investieren begegnen. Dabei wird ein Verständnis über Vermögensbildung vermittelt und aufgezeigt, welche politischen und gesellschaftlichen Maßnahmen helfen könnten, um breiteren Teilen der Bevölkerung einen stabilen und realistischen Vermögensaufbau zu ermöglichen.

 

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Kosten

Beitrag pro Person: kostenlos
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Rahmendaten

Uhrzeit IconMo, 09.02.2026 | 19:00 - 20:30 Uhr
  • Referent: Prof. Dr. Jens Boysen-Hogrefe
    apl. Prof. am Institut für Statistik und Ökonometrie und Institut für Weltwirtschaft (CAU); Mitglied im Arbeitskreis Steuerschätzungen des Bundesministeriums der Finanzen
Beitrag pro Person: kostenlos

Ansprechpartner

Frau Uta Bratz
Verwaltung
Niemannsweg 78
24105 Kiel
kostenfreie Veranstaltung
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