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Verlorener Sohn einer verlorenen Revolution? Der Schriftsteller Theodor Plievier und sein Weg

1932 veröffentlichte der Schriftsteller Theodore Plievier den Roman „Der Kaiser ging, die Generäle blieben" über die Ereignisse der deutschen Novemberrevolution von 1918. Zum 100. Jahrestag des Kieler Matrosenaufstands hat der Wachholtz Verlag Plieviers Buch neu aufgelegt und veranstaltet im September das Lesefestival „Kiel liest ein Buch", bei dem an verschiedenen Orten aus dem Roman vorgetragen wird.

Das nimmt Hans Harald Müller zum Anlass, auf Leben und Werk Plieviers zurückzublicken. – Dabei grenzt es an ein Wunder, dass aus dem 13. Kind einer verarmten Handwerkerfamilie aus Berlin-Wedding überhaupt ein Schriftsteller wurde, der dann
1944 mit seinem Roman „Stalingrad" sogar einen sensationellen Welterfolg landete.

Prof. Dr. Hans-Harald Müller ist emeritierter Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Hamburg mit den
Schwerpunkten Wissenschaftsgeschichte, Poetik und Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.