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USA und Russland – Stabilitätsanker oder Krisenexporteure?

Mit dem Ende des Zeiten Weltkriegs zerbrach die „Anti-Hitler-Koalition“, weil die USA und Sowjetunion gegensätzliche Vorstellungen für die Zukunft der Weltordnung entwickelten. Der daraus folgende „Kalte Krieg“ eskalierte zwar nicht zu einem „Dritten Weltkrieg“, jedoch führten Diktaturen, Stellvertreterkriege und Rüstungswettläufe zu weltpolitischen Unruhen und Spannungen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion schien allerdings eine friedliche Welt greifbar: Russland übernahm die Marktwirtschaft und – so schien es – auch die Demokratie und ihre Institutionen.

Beides hat die Putin-Administration in Frage gestellt – und zugleich eine konfrontative Außenpolitik begonnen, die vor offenem gewaltsamem Rechtsbruch nicht zurückschreckt. Zugleich betreibt die Trump-Administration in den USA eine Politik, die die herkömmliche Rolle der USA als Rückversicherer der „westlichen Wertegemeinschaft“ in Frage stellt. Das hat Auswirkungen auch für Europa.

Der Vortrag untersucht, welche sicherheitspolitischen Herausforderungen aus dieser Konstellation für die Zukunft der internationalen Ordnung resultieren.

Dr. Ralf Bambach Sozialwissenschaftler und Politologe, hat in Hamburg und Paris Politikwissenschaften gelehrt.