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18.10.2022

Das ganze 19. Jahrhundert und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts über bekleidete Paris die Rolle der führenden Metropole der Kunstwelt, bevor sich deren Zentrum nach dem Zweiten Weltkrieg über den Atlantik nach New York verlagerte und es vergleichsweise ruhig um die französische Hauptstadt wurde. Während New York in den 90er Jahren mit London und in den 2000ern mit Berlin  um den Titel als „Welthauptstadt“ der zeitgenössischen Kunstwelt konkurrierte, erlebt nun Paris eine Art Wiederkehr, eine „Relance“. Hintergrund für diese Entwicklung ist neben dem Austritt Großbritanniens aus der EU und der boomenden Pariser Kunstmesse FNAC vor allem die Konkurrenz der beiden Großsammler Bernard Arnault und  Francois Pinault, die sich mit zwei spektakulären Kunststiftungen, der von Frank Gehry entworfenen Fondation Louis Vuitton im Bois de Boulogne und der Collection Pinault in der von Tandao Ando umgebauten ehemaligen Pariser Börse an der Seine verwirklicht haben.