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Osteoporose – verkannte Volkskrankheit! Früherkennung zwischen Methodenkonkurrenz und Kostenfalle

Osteoporose – „poröser Knochen”, auch Knochenschwund genannt – ist eine chronische Skeletterkrankung, die durch einen krankhaft vermehrten Abbau von Knochengewebe gekennzeichnet ist. Diese Erkrankung ist besonders heimtückisch, weil sie schleichend fortschreitet, Betroffene sie oft erst zu spät bemerken, wenn starke Schmerzen oder die ersten Knochenbrüche auftreten – bis dahin können zehn oder mehr Jahre vergehen. Allein in Deutschland leiden über sechs Millionen Menschen an Osteoporose. Die Dunkelziffer ist unbekannt. Obwohl der Krankheit durch geeignete Maßnahmen und Medikamente entgegengewirkt werden kann, sind entsprechende Früherkennungsmaßnahmen im Leistungskatalog der Krankenkassen nicht vorgesehen oder nur als besondere Leistung zu bekommen.

Dr. med. Kluxen, Verband der Erstazkassen e.V. Leiter Kompetenzzentrum Medizin
Prof. Dr. Claus-C. Glüer, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel;
Sektion Biomedizinische Bildgebung der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Prof. Dr. Anton Eisenhauer, Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel; Forschungsbereich Marine Geosysteme