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ABGESAGT! (Marktwirtschaft und ökologische Transformation)

Gerade Schülerinnen und Schüler drängen uns aus guten Gründen und verstärkt dazu, das gesellschaftliche Wirtschaften konsequenter auf Nachhaltigkeit hin zu programmieren. Wenn man sich nun über die Beschreibung des ökologischen Problems einig ist, stellt sich die Frage: Wie sind institutionelle Instrumente zu gestalten, damit das ökologische Problem effektiv adressiert wird - und nicht zugleich fundamentale neue Probleme entstehen? Im Lichte dieser Fragestellung wird in dem Seminar die Strategie der ökologisch kostenechten Bepreisung in den Mittelpunkt gerückt und werden ferner die sog. ordnungsrechtlichen Instrumente betrachtet. Diesen Instrumenten werden andere Vorschläge aus der Debatte zu einer ökologischen Transformation gegenüber gestellt und diskutiert. Einführenden Lektüre: R. Fücks/Th. Köhler (2019), Soziale Marktwirtschaft ökologisch erneuern, Berlin.

Wolfgang Bretschneider ist seit 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Umweltbundesamt, Fachgebiet „Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Umweltfragen, nachhaltiger Konsum“. Bretschneider hat in Leipzig Volkswirtschaftslehre und Musik studiert. Während seiner Tätigkeit am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Leipzig, (UFZ, Department Ökonomie) wurde er 2016 im Fach VWL promoviert. Danach war er bis zu seiner jetzigen Tätigkeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.