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„Kiel im Wiederaufbau“: Die Neugestaltung Kiels nach dem Zweiten Weltkrieg

Kiel war am Ende des Zweiten Weltkrieges zu 80 Prozent zerstört. Da das Kiel der Vorkriegszeit den Stadtplanern als einer der unansehnlichsten deutschen Großstädte galt, entschied man sich gegen einen rekonstruierenden und für einen neugestaltenden Wiederaufbau.

Stadtbaurat Herbert Jensen hatte den Plan für die Neugestaltung bereits während des Krieges entworfen. Für 400.000 Einwohner wurde die Infrastruktur ausgelegt. Jensens Planungen galten als vorbildlich.

Die aufgelockerte Bebauung machte Eingemeindungen notwendig, um neue Wohngebiete zu erschließen. So galt die Gestaltung für Mettenhof in den 1960er Jahren als zukunftsweisend.

Die Fördermittel für die Olympischen Segelregatten nutzte Oberbürgermeister Günther Bantzer, um der Landeshauptstadt zu einer großstädtischen Infrastruktur zu verhelfen.

Also haben die Stadtplaner an alles gedacht?

Timo Erlenbusch studierte an der Kieler Universität Geschichte, Politik und Soziologie. Nach dem Studium volontierte er im Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum. Heute arbeitet der Historiker und Kurator im Kieler Stadtarchiv.