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Jüdisches Leben in Norddeutschland: Feindschaft, Beheimatung und Zukunft

Das Jahr 2021 steht auch im Zeichen des jüdischen Lebens in Deutschland. In diesem Jahr kann das jüdische Leben in unserem Land auf eine 1700-jährige Geschichte zurückblicken, mit Höhen und Tiefen bis in die Gegenwart.  Im Jahr 2021 leben Jüdinnen und Juden seit 1700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Ausgangspunkt dafür war ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin von 321. Dort wird die Kölner jüdische Gemeinde nachweislich erwähnt. Diese Nennung gilt als ältester Beleg jüdischen Lebens in Europa nördlich der Alpen. Ein Anlass, dieser deutsch-jüdischen Geschichte ganz bewusst zu gedenken.

Im Rahmen dieses Festjahres möchte die Hermann Ehlers Akademie mit einem Symposium dazu beitragen, die norddeutsche jüdische Geschichte und das jüdische Leben in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft darzustellen und zu diskutieren.

Das Symposium besteht aus Vorträgen und einer Podiumsdiskussion.

Vorträge halten:

  • Viktoria Ladyshenski, Geschäftsführerin Jüdische Gemeinde Kiel und Region e.V.
  • Bettina Goldberg, Lehrbeauftragte am Institut für Geschichte und ihre Didaktik der Universität Flensburg und Gymnasiallehrerin für Geschichte und Deutsch an der Goethe-Schule in Flensburg.
  • Joachim Liß-Walther, Pastor em., Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Schleswig-Holstein e.V.

Am Podium nehmen teil: 

  • Karin Prien, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein sowie Sprecherin des jüdischen Forums der CDU Deutschland
  • Peter Harry Carstensen, Beauftragter für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus
  • Walter Blender, Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein
  • Igor Wolodarski, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein.

Dr. Sabine Sütterlin-Waack, Vorsitzende der Hermann Ehlers Stiftung, eröffnet das Symposium.