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75 Jahre CDU Deutschland

Die Gründung der CDU war bahnbrechend: Sie überwand die Spaltung in Konfessionen und führte verschiedene soziale Schichten zusammen. Vor allem schaffte sie die Trennung des bürgerlichen Lagers in verschiedene, sich oft scharf voneinander abgrenzende Parteien aus der Welt, indem sie die geistigen Grundströmungen, die diese Parteien trugen, zu einem neuen Politikansatz verband. So entstand aus Liberalismus, Konservatismus, katholischer Soziallehre und evangelischer Sozialethik das integrative Politikkonzept einer Partei der Mitte. Bis heute sind Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit zentrale Werte für die Christliche Demokratie. Gerade die Vielfalt der Ideen ermöglicht der Volkspartei CDU, auf neue Herausforderungen zu reagieren. Zur Gründungsgeschichte und dem Werdegang der CDU Deutschlands referiert Dr. Michael Borchard.

Im Anschluss wird die Wanderausstellung eröffnet. Die Ausstellung zeichnet zunächst chronologisch die Entwicklung von den ersten regionalen Gründungen zur großen Volkspartei nach. Dabei wird auf politische Erfolge ebenso eingegangen wie auf Zeiten, in denen große Herausforderungen zu Reformen führten. Zudem werden die zentralen Themen der Christlichen Demokratie behandelt: die Aussöhnung mit den europäischen Nachbarn und Israel, die Europäische Integration, die transatlantische Partnerschaft, die Deutschlandpolitik bis zur Einheit und die Soziale Marktwirtschaft.

Dr. Michael Borchard ist seit 2018 Leiter der Hauptabteilung Wissenschaftliche Dienste/Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Das Grußwort hält Daniel Günther, Landesvorsitzender der CDU Schleswig-Holstein.