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!FÄLLT AUS! 75 Jahre Bund Deutscher Nordschleswiger

Leider müssen wir - auf Grundlage des aktuellen Infektionsgeschehens - diese Veranstaltung absagen. Wir bitten um Ihr Verständnis und wünschen Ihnen alles Gute. Bleiben Sie gesund!

75 Jahre nach der Volksabstimmung in Schleswig wurde am 22. November 1945 in der wohl schwierigsten Zeit der Geschichte der deutschen Volksgruppe der Bund Deutscher Nordschleswiger in Apenrade gegründet. Nur wenige deutsche Nordschleswiger hatten dem Nationalsozialismus widerstanden. An ihnen lag es der Volksgruppe eine neue, demokratische Gestalt zu geben, die zugleich auch diejenigen einbeziehen sollte, die der NS-Ideologie gefolgt waren und von denen Viele zum Zeitpunkt der Gründung des BDN aufgrund der dänischen Rechtsabrechnung im Gefängnis waren. Dass sich trotz eines schwierigen Weges, der darin begründet lag, wieder gegenseitiges Vertrauen zwischen dänischer Regierung und Mehrheitsbevölkerung und der deutschen Minderheit zu gewinnen, die Geschichte des BDN als eine Erfolgsgeschichte erwiesen hat, soll dieser Vortrag zeigen. 

Heute versteht sich die Minderheit mit ihrer Dachorganisation BDN als ein selbstbewusster Partner im gesellschaftlichen und politischen Geschehen des deutschdänischen Grenzlandes.

In Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Nordschleswiger. 

  • Frank Lubowitz M.A., geb. 1955 in Preetz/Holstein, Studium der Fächer Geschichte, Osteuropäische Geschichte, Philosophie und Politische Wissenschaft an der Christian- Albrechts-Universität zu Kiel. Schwerpunkt Schleswig-Holsteinische Landesgeschichte (Lehrstuhl Prof. Dr. Erich Hoffmann). Seit 1992 Leiter des Archivs und der Historischen Forschungsstelle der deutschen Volksgruppe in Nordschleswig, Apenrade/Aabenraa.
  • Dr. Jan Schlürmann ist Historiker und Referent beim Landtagspräsidenten im Schleswig-Holsteinischen Landtag.