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Hochschulmanagement im 21. Jahrhundert. Wohin steuert die CAU Kiel?

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel hat in den letzten Monaten viel erlebt:

  • die Neubesetzung des Präsidiums,
  • eine Rekordzahl von 27.800 neuen Studierenden im Wintersemester 2020/21 sowie
  • die Hürden und Chancen der durch die Corona-Pandemie nötigen und möglichen Digitalisierungsmaßnahmen in der Hochschullehre.

Es zeigt sich, dass Hochschulen im 21. Jahrhundert zunehmend mit Einflüssen, besonders aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft konfrontiert werden, die stärker und einflussreicher auf (exzellente) Bildung, Wissenschaft und Lehre wirken. Wie geht das Hochschulmanagement damit um? Wie reagieren Hochschulen auf derartige äußere Einwirkungen und wie kann sich eine moderne Hochschule so aufstellen, dass sie eigene Ziele erreicht, aber auch gesellschaftliche Erwartungen erfüllt?

An diesem Abend begrüßen wir die neue Präsidentin der Kieler Universität bei uns. Ihren Antritt als neue Chefin der größten und bekanntesten Hochschule in Schleswig-Holstein verknüpft sie mit dem Motto: „Think global, act local“; sie möchte die CAU Kiel zu einer der 15 exzellenten Universitäten in Deutschland machen und weiter die internationale Sichtbarkeit Kiels stärken.

Wie die Präsidentin das erreichen will, welche Vorstellungen sie von einem modernen Hochschulmanagement hat und wohin die CAU Kiel steuert, das wird sie uns an diesem Abend vortragen und mit uns in gemeinsamer Diskussion erörtern.

Das Grußwort hält Karin Prien, Wissenschaftsministerin des Landes Schleswig-Holstein.

Prof. Dr. Simone Fulda trat am 1. Oktober 2020 ihr Amt als neue Präsidentin der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel an. Prof. Fulda studierte von 1988 bis 1995 Humanmedizin an der Universität zu Köln, der Harvard Medical School, Boston, der University of California, San Francisco, der University of Arizona (alle USA) und am University College Dublin (Irland). 1995 promovierte sie an der Universität zu Köln. 2001 habilitierte sich die Medizinerin an der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm und erhielt die Venia Legendi für das Fach „Kinderheilkunde“.  Von 2010 bis 2020 war sie Direktorin des Instituts für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie und Professorin für Experimentelle Tumorforschung an der Goethe-Universität Frankfurt. Ebenda übte sie auch in den letzten Jahren das Amt der Vizepräsidentin für Forschung und akademische Infrastruktur aus. Prof. Fulda ist eine vielfach ausgezeichnete Expertin für Zelltodforschung und Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Wissenschaftspolitische Erfahrung hat sie u.a. als Mitglied des Wissenschaftsrats gesammelt, dem wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremium der Bunderegierung und der Landesregierungen in Fragen des Wissenschafts- und Hochschulsystems.