Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Mehr Infos

Gesundheitsforum: Ein Virus als Motor für Veränderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft?!

Wohl noch nie haben sich die Menschen weltweit so sehr nach einem wirksamen Impfstoff gesehnt, der die Welt wieder in eine gewisse gesellschaftliche und politische Normalität und Routine zurückführt. Die Entwicklung von Impfstoffen, die Infektionen mit SARS-CoV-2 eindämmen und Erkrankungen verhindern ist schon längst zu einem internationalen Wettbewerb geworden, der seitens der Politik und Wirtschaft gefordert, gefördert und durch die Medien mit großer Sorgfalt beobachtet wird.


Diesen Hintergrund – und eine damit noch nie dagewesene Aufmerksamkeit für die Impfstoffentwicklung – greifen wir im diesjährigen Gesundheitsforum auf. Epidemiologische Zahlen zu COVID-Neuerkrankungen und Todesfällen beherrschen die Nachrichten. Die Konsequenzen aus den Zahlen – in der ersten Welle noch recht einheitlich – werden immer konfuser. Vor- und Nachteile des Föderalismus in der Bewältigung der Krise und die gegenläufigen Interessen von Wirtschaft und Wissenschaft werden immer offenkundiger und in endlosenTalk-Runden diskutiert.


Um die Pandemie besser verstehen und ggf. steuern zu können, wurde schon im Mai 2020 in Lübeck die ELISA-Studie, eine der weltweit größten Langzeitstudien zur Verbreitung von SARS-CoV-2 in der Bevölkerung, mit über 3000 Personen, begonnen. Erste Ergebnisse liegen jetzt vor.


Gleichzeitig wurden detaillierte Erkenntnisse über den Umgang des Immunsystems mit dem für Menschen neuen SARS-CoV- 2 Virus gewonnen und in atemberaubender Geschwindigkeit wirksame Impfstoffe entwickelt. Die Virologie hat sich innerhalb eines Jahres in ihrer Wahrnehmung von einer randständigen medizinischen Disziplin in das zentrale Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit katapultiert.

Vor diesem Hintergrund sollen im diesjährigen Gesundheitsforum vor allem folgende Fragen beleuchtet werden:

  • Kann Forschung helfen, die Pandemie besser zu beherrschen, das Ansteckungsrisiko besser zu verstehen und Wege zur Steuerung der Pandemie aufzeigen?
  • Wie ist der Zusammenhang zwischen Impfung, Immunität und Ansteckungsgefahr bei SARS-CoV-2 und den Mutanten?
  • Inwieweit hat die Impfstoffentwicklung noch einen medizinischen Schwerpunkt oder wiegen politische und wirtschaftliche Interessen stärker?
  • Kann es eine Pandemie ähnlich wie Covid-19 in Zukunft noch einmal geben?
  • Haben Föderalismus und Bürokratie die Bekämpfung der Pandemie verzögert?
  • Können totalitäre Systeme Pandemien besser beherrschen?
  • Welche Konsequenzen ergeben sich aus Defiziten in der Krisenbewältigung für die Zukunft?

Alle weiteren Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer, der zum Download bereit steht.