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Eliten als Gefahr oder Mehrwert für Gesellschaft?

Der aktuelle Diskurs vermag den Eindruck zu vermitteln, dass Eliten eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen bzw. eine Gefährdung der Demokratie sind. Die intensive Auseinandersetzung mit Eliten ist seit dem Ende des 2. Weltkrieges zu beobachten. Vor allem das politische Führungspersonal der jungen Bundesrepublik war danach bestrebt, jeglichen elitären Habitus zu vermeiden, um sich keiner gesellschaftlichen Kritik auszusetzen (Dahrendorf „Kartell der Angst”).

Wir möchten kritisch das Verständnis und den Gestaltungseinfluss von Eliten erörtern und hinterfragen, was Eliten für Wirtschaft und Gesellschaft leisten bzw. verhindern. Die Referenten repräsentieren dabei unterschiedliche Perspektiven. Die unterschiedlichen Argumente sollen dann mit Vertretern verschiedener Förderungsprogramme und Begabungswerken aus Schleswig-Holstein diskutiert werden: Eliten! Aber wozu?

Michael Hartmann war bis 2014 Professor für Soziologie mit den Schwerpunkten Elitesoziologie, Industrie- und Betriebssoziologie sowie Organisationssoziologie an der Technischen Universität Darmstadt. Er ist seinem Selbstverständnis nach Sozialist und Kritiker der deutschen Gegenwartsgesellschaft.

Maximilian de Maizière ist kaufmännischer Geschäftsführer der Schwartauer Werke. Als Vertrauensmanager der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) in Schleswig-Holstein berät und begleitet er die Stipendiaten der sdw.