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18.03.2018

Theaterkulissen, Rathaussäle und Kunstforum in Hamburg

Tagesexkursion am 18. März 2018

Das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg ist mit 1200 Plätzen das größte Sprechtheater Deutschlands. Wer möchte nicht gerne mal einen "Blick hinter die Kulissen" werfen? Der Besuch bietet die Möglichkeit, das Theater  von einer anderen Sicht zu betrachten. Dazu meint die Intendanz: "Staunen Sie über das organisierte Chaos in der Requisite, spüren Sie dem Lampenfieber in den Künstlergarderoben nach, genießen Sie den einmaligen Blick in den Zuschauerraum und lassen Sie sich den gigantischen Kostümfundus zeigen. Außerdem gibt es eine nicht ganz alltägliche Tischlerei und den einmaligen Malsalon unter dem Dach zu sehen."

Über dem Portal des Hamburger Rathauses, das auf dem Besuchsprogramm steht, heißt es auf Latein: "Die Freiheit, die die Vorfahren errungen, mögen die Nachfahren würdig zu erhalten suchen". Für das Wirken der Bürgerschaft und des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg ist dies ein treffendes Motto. Zugleich beherrscht das architektonisch  im historistischen Stil der Neorenaissance errichtete prachtvolle Gebäude mit dem 112 Meter hohen Turm das Zentrum der Stadt. Eindrucksvoll ist die aufwendig verzierte, von 20 Kaiserstatuen gesäumte Fassade. Im Inneren erwarten die Besucher die von 16 Sandsteinsäulen getragene Rathausdiele, das Treppenhaus aus sardischem Marmor und die vielen ansprechenden Säle, wobei im Großen Festsaal fünf gewaltige Gemälde die Geschichte Hamburgs von 800 bis 1900 zeigen.

"Karl Schmidt-Rottluff: expressiv, magisch, fremd" heißt die Ausstellung, die im Bucerius Kunstforum als dritte Station besucht wird.Plastiken, Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik werden in einen Dialog mit Objekten aus der Sammlung afrikanischer und ozeanischer Kunst aus dem Nachlass des Künstlers gesetzt. Wie ein roter Faden zieht sich die Begeisterung für außereuropäische Kunst und Kultgegenstände durch sein künstlerisches Schaffen. Immer wieder stellte er afrikanische und ozeanische Masken und Skulpturen in seinen Werken dar und übertrug deren spezifische magische Ausdruckskraft in seine expressive Kunst.