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Dimensionen der Mittäterschaft. Die europäische Kollaboration mit dem Dritten Reich

Ohne schonungslose Aufarbeitung und Vergewisserung der Kollaboration mit dem Dritten Reich wird es kein gemeinsames europäisches Narrativ und keine gemeinsame europäische Erinnerungskultur geben – jenes große Projekt, mit dem die Geschichtswissenschaft auf dem Alten Kontinent in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zentral und entscheidend befasst sein wird. Dass dennoch zum europäischen Faschismus und Nationalsozialismus, der wohl am meisten durchforschten Epoche der Weltgeschichte, fast 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs noch keine Gesamtdarstellung der europäischen Kollaboration mit dem Dritten Reich vorlag, ist ein großes Desiderat, dessen sich Klaus Kellmann in seinem jüngst erschienenen Buch angenommen hat.


Dr. Klaus Kellmann hat an der Universität Kiel Germanistik, Geschichte und Osteuropäische Geschichte studiert und dort promoviert. Von 1985 bis 2017 war er Dezernent und stellvertretender Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein in Kiel. 2018 ist sein Buch „Dimensionen der Mittäterschaft. Die europäische Kollaboration mit dem Dritten Reich“ erschienen.