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!FÄLLT AUS! Die unterdrückte Quelle: Emilie Du Châtelet und die kritische Wende Immanuel Kants

Leider müssen wir - auf Grundlage des aktuellen Infektionsgeschehens - diese Veranstaltung absagen. Wir bitten um Ihr Verständnis und wünschen Ihnen alles Gute. Bleiben Sie gesund!

Manfred Zahn hat immer wieder sein Erstaunen darüber geäußert, dass die für Kant so wichtige Eberhard-Debatte in der Forschung so wenig Aufmerksamkeit erhielt. Eberhards Interpretation, Kants kritische Wende auf die Leibniz-Wolff’sche Philosophie zurückzuführen, war nicht ausreichend überzeugend. Die seit Jahren an Fahrt gewinnende Erforschung der Schriften der in Deutschland intensiv rezipierten französischen Philosophin und Mathematikerin Emilie Du Châtelet (1706-1749) wirft nun ein neues Licht auf diese Debatte. Emilie Du Châtelet ist ein wichtiges Glied in der Rezeptionskette für Kant. Zudem verweist Eberhard an einer entscheidenden Stelle auf diese Philosophin. Der Vortrag führt in die Debatte ein und zeigt, wie nahe Du Châtelet Philosophie von den Erscheinungen der Kantischen kritischen Wende steht. Erläutert werden zudem die Hintergründe der lebenslangen Auseinandersetzung Kants mit den Schriften Du Châtelet‘s.

Prof. Dr. Ruth Hagengruber ist Fachleiterin und Inhaberin des Lehrstuhls für Philosophie an der Universität Paderborn. Sie habilitierte 1998 mit einer wirtschaftsphilosophischen Arbeit, die von Kants praktischer Philosophie ausgeht (Nutzen und Allgemeinheit, 2000). Ihre Arbeitsschwerpunkte sind neben der Geschichte der Wirtschafts- und Sozialphilosophie die Geschichte der Philosophinnen. 2016 wurde sie Leiterin des Center for the History of Women Philosophers (www.historyofwomenphilosophers.org), an dem die Schriften der Philosophinnen erforscht werden.

Eine Veranstaltung mit der Kieler Kant-Gesellschaft.