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Die Schlacht im Netz – hybride Kriegsführung und die Gefahr für unsere Demokratie

Wir leben in „postfaktischen Zeiten“: Fakten zählen wenig, Gefühle sind alles. Durch soziale Medien und neue Kommunikationskanäle sind so viele Menschen erreichbar wie noch nie. Eine Informationsflut brandet auf uns ein – wir sind überfordert. Hier kommt hybride Kriegsführung ins Spiel: „Ziele sind nicht mehr allein mit konventioneller Feuerkraft zu erreichen, sondern durch den breit gestreuten Einsatz von Desinformationen“, so der russische Generalstabschef Gerassimow 2013. Westliche Geheimdienste und Regierungen sind überzeugt, dass diesen Worten Taten gefolgt sind: in Europa (u.a. beim Brexit-Referendum) und im US-Wahlkampf 2016, wo die Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch russische Trolle und Netzkampagnen zu vielen Anklagen geführt hat.

Auch die US-Wahl 2020 war wieder Ziel von digitaler Beeinflussung: durch Russland, China und möglicherweise den Iran. Das Seminar nimmt diese und andere Fälle zum Anlass, über die Gefährdung der Demokratie (von innen und von außen) nachzudenken. Und wir fragen: Welche strategischen Ziele (Russlands und anderer Akteure) stecken dahinter?

Das Seminar ist als Lehrerfortbildung durch das IQSH anerkannt.
Zudem kann für das Seminar auch Bildungsurlaub beantragt werden.