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ABGESAGT | Der universalistische Jude Zum einhundertsten Geburtstag von Erich Fried

Leider müssen wir diese Veranstaltung absagen. Wir werden versuchen, die Veranstaltung nachzuholen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

„Wortspiel“ und „Protest“ waren die beiden Pole, zwischen denen Marcel Reich-Ranicki im Jahr 1982 den Dichter Erich Fried ansiedelte. Und er schrieb über Fried: "Er war und ist auf jeden Fall ein Ärgernis." Wie man dieses "Ärgernis" heute sehen könnte, einige Jahrzehnte später, da sich Frieds Geburtstag zum hundertsten Mal jährt, wird Prof. Dr. Bernd Auerochs in seinem Vortrag aus mehreren Perspektiven zu beleuchten versuchen.

Prof. Dr. Bernd Auerochs wurde, nach einem Studium der Germanistik, Anglistik und Philosophie in Erlangen und Oxford, 1992 mit einer Arbeit über den europäischen Gesellschaftsroman des 19. und 20. Jahrhunderts promoviert. 2000 folgte die Habilitation über die Entstehung der Kunstreligion im 18. Jahrhundert. Nach Lehrtätigkeit in Jena, Saarbrücken und Göttingen ist er seit 2011 Professor für Neuere deutsche Literatur an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Die Forschungsfelder,
die ihn hauptsächlich interessieren, sind deutsch-jüdische Literatur, Literatur und Religion, Aufklärung, Goethezeit und Moderne. Er ist Mitherausgeber des Kafka-Handbuchs, des Johnson-Jahrbuchs und der Celan-Perspektiven.