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Der Dreißigjährige Krieg und die „Neuen Kriege”

„Das Zeitalter der zwischenstaatlichen Kriege geht offenbar zu Ende. Aber der Krieg ist keineswegs verschwunden, er hat nur seine Erscheinungsform verändert. In den neuen Kriegen spielen nicht mehr die Staaten die Hauptrolle, sondern Warlords, Söldner und Terroristen. Die Gewalt richtet sich vor allem gegen die Zivilbevölkerung; Hochhäuser werden zu Schlachtfeldern, Fernsehbilder zu Waffen.” Diese Einschätzung Herfried Münklers findet ihre Bestätigung, wohin man in der Welt schaut - ein Umbruch vergleichbar dem des 17. Jahrhunderts, als ab 1618 ein territorial zerstückeltes Mitteleuropa unter dem Legitimat der Religion zum Schlachtfeld benachbarter Mächte wurde. - 400 Jahre nach dem Prager Fenstersturz wollen wir der Frage nachgehen, wo die Parallelen zwischen gestern und heute liegen. Schließlich fragen wir nach der Bedeutung des Dreißigjährigen Krieges für die Deutschen, deren territoriale „Ordnung” mit über 300 souveränen Einheiten 1648 zementiert wurde.

Dr. Ralf Bambach hat Politikwissenschaft in Hamburg, Paris und Baton Rouge (Louisiana) gelehrt und ist seit 1992 Generalbevollmächtigter eines mittelständischen Unternehmens in Hamburg.

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