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Der 24. Weltkongress der Philosophie 2018 in Peking – Öffentlichkeit oder „Closed Shop“?

Es ist schon etwas Besonderes, wenn im Jahr des 200. Geburtstages von Karl Marx der Weltkongress der Philosophie in Peking stattfindet – und das unter dem Motto „Learning to Be Human“. Die Vollversammlung der „Fédération Internationale des Sociétés de Philosophie“ (FISP) tat sich 2013 schwer, den Weltkongress der offenen und pluralistischen Philosophie nach China zu geben, das – auch in der Berufung auf Karl Marx­ – ein schwieriges Verhältnis zu den Menschenrechten praktiziert. Aber die feste Überzeugung und der Wunsch, dass überall offen philosophiert werden sollte, gaben den Ausschlag für den Kongress in Peking.

Der Bericht über dieses Megaereignis der Philosophie untersucht, ob das Philosophieren im Rahmen des Weltkongresses tatsächlich in die Öffentlichkeit wirkte oder wie in einer Blase ein unfruchtbares Eigenleben führte.

Dr. Werner Busch ist erster Vorsitzender der Kieler Kant-Gesellschaft, war von 2006 bis 2012 Präsident der Association Internationale des Professeurs der Philosophie (AIPPh) und wurde für die Weltkongresse der Philosophie in Athen 2013 und in Peking 2018 zum Co-Chair der Sektion Philosophieunterricht berufen.