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HEA.Online | Demokratie-Generatoren? Von Brokdorf bis Fridays for Future - Protest und Parteien im Wechselspiel

Vor 40 Jahren – im Februar 1981 – versammelten sich zwischen 50.000 und 100.000 Menschen in der beschaulichen Elbmarschengemeinde Brokdorf, um gegen den Bau des Atomkraftwerks Brokdorf zu demonstrieren. Es handelte sich bis dahin um die größte Demonstration der Bundesrepublik. Der Protest fand trotz Verbot der damaligen Landesregierung statt. Das spätere „Brokdorf-Urteil“ des Bundesverfassungsgerichts setzte in der Folge  starke Grenzen für Protestverbote.

40 Jahre später wird im Dezember  2021 das Atomkraftwerk Brokdorf als einer der letzten deutschen Meiler vom Netz genommen. Gleichzeitig ist die Energie- und Klimapolitik wieder Schauspiel von besonderen Protestbewegungen. Junge Menschen der „Fridays for Future“ sowie ihrer Ableger setzen sich für die Einhaltung der Klimaziele ein.

Protestbewegungen beeinflussen im besonderen Maße die Energiepolitik. Der Soziologe Armin Nassehi definiert Protestbewegungen als „Demokratie-Generatoren“. Wie Protestbewegungen Parteien und Politik beeinflussen,  inwiefern sich Protestformen im Laufe der Jahrzehnte entwickelt haben und inwiefern die (Volks-)Parteien diese generierte politische Energie aufnehmen (können), wollen wir gemeinsam diskutieren.

Hierfür begrüßen wir:

  • PROF DR. DIETER RUCHT, Fellow, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
  • HEINRICH VOß Zeitzeuge und Vertreter der Brokdorf-Protest-Bewegung
  • LUCA BRUNSCH, Fridays for Future Kiel
  • ANDREAS HEIN, MdL, energiepolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag

Die Veranstaltung findet online statt. Bei Ihrer Anmeldung (anmeldung@hermann-ehlers.de) erhalten Sie die Zugangsdaten.