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Das Taumeln der Gleichberechtigung: Führt uns „Corona“ (zurück) zu traditionellen Rollenbildern und Werten?

Die Corona-Pandemie wird rückblickend betrachtet eine Zeit des historischen Umbruchs sein. Bestehende Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern, aber auch errungende Erfolge auf dem Weg zur Gleichberechtigung werden sichtbar und stehen gleichzeitig zur Diskussion. Zentral ist die Frage, wie Carearbeit gesellschaftlich geteilt wird und vor allem wie wurde und wird sie – insbesondere mit dem zeitweiligen Wegfall öffentlicher Betreuungsangebote – innerhalb der Familien geteilt? Beobachten wir eine Retraditionalisierung mit einer neuen, sich verschärfenden sozialen Ungleichheit zwischen Männern und Frauen? Oder birgt die Krise, u.a. durch die gesellschaftliche Anerkennung von sogenannte systemrelevanten Berufen, in denen überwiegend Frauen arbeiten, auch Chancen für mehr Gleichberechtigung?

  • Prof. Dr. Almut Peukert ist Juniorprofessorin für Arbeit, Organisation und Gender an der Universität Hamburg. Sie forscht zu Carearbeit, geschlechterdifferenzierender Arbeitsteilung und Geschlechterungleichheiten, u.a. mit Fokus auf Aushandlungsprozessen zur Sorgearbeit auf Paarebene.
  • Das Grußwort hält Dr. Sabine Sütterlin-Waack, Gleichstellungsministerin des Landes Schleswig-Holstein.