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Das „C“ als Grundlage politischer Verantwortung

Bei der Gründung der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands (CDU) im Jahre 1945 beriefen sich die Väter und Mütter der Union auf die „kulturgestaltenden sittlichen und geistigen Kräfte des Christentums“ als entscheidender „Kraftquelle“ zur Errichtung einer neuen „Ordnung in demokratischer Freiheit“. Das „C“ im neuen Parteinamen, das zum ersten Mal in der deutschen Geschichte katholische und evangelische Christen in die gemeinsame politische Verantwortung rief, bildete dabei die Ermöglichungsgrundlage und entscheidende Klammer für die Gründung der Union, für CDU und CSU, in der sich nun die unterschiedlichsten liberalen, konservativen und sozialen Kräfte auf eine tragende, gemeinsame Wertgrundlage verständigten.

Das „C“ bildet auch heute noch die entscheidende Grundlage für politisches Handeln und bestimmt wesentlich die Identität als Volkspartei der Mitte, in der sich Menschen aus allen Bereichen unserer Gesellschaft zusammenfinden. Der Schatz des „C“ muss aber jeder neuen Generation wieder deutlich gemacht werden, also auch gegenwärtig in einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Spannungen, Polarisierungen und der gefährlichen Wiederkehr von ideologisch - totalitären Denkmustern.

Pastor Christian Meißner ist Bundesgeschäftsführer des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU.