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Brexit: Eine Gefahr für den Frieden in Nordirland?

Nach den erschütternden Höhepunkten der „troubles" in Nordirland – dem „Bloody Sunday" in Derry im Januar 1972, dem „Bloody Friday" in Belfast im Juli 1972 und dem Hungerstreik von 1981 – ebnete das Karfreitagsabkommen von 1998 nach Jahrzehnten des Konfliktes den Weg für ein friedliches Miteinander zwischen den mehrheitlich katholischen Republikanern und den mehrheitlich protestantischen pro-britischen Unionisten.

Ein „harter" Brexit mit einer „harten" Grenze zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Republik Irland führt jedoch zu neuen Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen. Er gefährdet den noch nicht gefestigten Friedensprozess und begünstigt radikale Gruppierungen. London hat bisher trotz mehrfacher Anfragen aus Brüssel weder Lösungen noch realistische Vorschläge für die Zukunft Nordirlands und dessen Verhältnis zur Republik Irland nach dem Brexit vorgelegt. Eine Analyse aus der Queens Universität, Belfast, weist auf mögliche Auswirkungen eines Brexit auf die Lage Nordirlands und auch auf denkbare Optionen für die künftige Entwicklung hin.

Ein Bildervortrag zeigt zusätzlich Höhepunkte einer Irland-Rundreise.