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ABGESAGT | HEA.Online | Berlin und der Rest der Republik? Gegensätze und Gemeinsamkeiten in Medien und Öffentlichkeit

Politik und politische Einstellung ist eine Folge von erlebter Lebensrealität. Oftmals nehmen dabei Bürgerinnen und Bürger Berlin als Zentrum des politischen Diskurses und der politischen Entscheidung wahr. Dabei steht der häufige Vorwurf im Raum, dass die politische Diskussion in Berlin Diskurshoheit hätte und bestimme, welche Themen in der Bundeshauptstadt und welche Themen im Rest der Republik als bedeutsam gelten. Beispiele sind hier u.a. auch Landtagswahlen, die
von bundesweiten Themen überlagert werden.

Dabei zeigte gerade die Debatte rund um den Umgang mit der Corona-Pandemie, dass regionale Wahrnehmungen innerhalb Deutschlands unterschiedlich sein können. Weitere Beispiele bilden Themen, wie Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts, Landwirtschaft oder die Begegnung des Klimawandels, die im Stadt-Land-Gefälle oft unterschiedlich wahrgenommen werden.

Gemeinsam wollen wir folgende Fragen erörtern:
• Stehen politische Diskurse der Hauptstadt dem der „Rest der Republik“ entgegen?
• Wie können unterschiedliche Perspektiven medial stärker miteinander diskutiert werden?
• Welche Rolle spielen hier regionale Medien?
• Brauchen wir eine breitere Debatte über unterschiedliche Perspektiven und Wahrnehmungen?

Diese Fragen möchten wir gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren:

Burkhard Ewert, Leiter und Politikchef der Gemeinschaftsredaktion von NOZ Medien und Medienholding Nord
Lorenz Maroldt, Chefredakteur, Der Tagesspiegel