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27.05.2021

Im Rahmen des bundesweiten Schwerpunktes „1.700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ wird am 27. Mai 2021 eine ganztägige Exkursion unternommen. Vorgesehen sind der Besuch der - von den Nazis geschändeten, doch nicht zerstörten - gerade erst glanzvoll restaurierten Lübecker Carlebach-Synagoge, eine Fahrt zum „Haus des Lebens“ und zum Jüdischen Friedhof in Lübeck-Moisling mit den höchst wechselvollen Schicksalen der Bestatteten.

Mit der Hansestadt Lübeck verbindet sich zudem ein Vorgang im Jahr 1947, der weltweit Entsetzen hervorrief und die Gründung des Staates Israel beschleunigte: Statt die Überlebenden der Shoah auf der Exodus 1947 in Haifa an Land zu lassen, verfrachtete die britische Mandatsherrschaft in Palästina die 4500 Juden zurück in das Land, das ihnen den Garaus machen wollte: ins Lager Pöppendorf, zu dessen Resten eine kundige Führung angeboten wird.