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Auf dem Weg zu Digitalkunde und Roboterlehrkraft? Digitalisierung und Schule

Digitalisierung verändert – nicht nur unseren Alltag und die Mobilität, auch Industrie, Medizin und Wissenschaft sind geprägt von digitalen Geräten, automatisierter Datenverarbeitung und künstlicher Intelligenz. Digitalisierung ermöglicht und unterstützt viele Entwicklungen, nicht alle uneingeschränkt positiv. Umso wichtiger ist es, dass die Digitalisierung von der Gesellschaft nicht nur kritisch begleitet, sondern auch aktiv gestaltet wird. Im Kontext von Schule und Unterricht bedeutet Digitalisierung daher immer zweierlei: Einerseits die Wandlung, die natürlich auch vor diesen Bereichen des Lebens nicht Halt macht, aber hier oftmals noch als etwas Drohendes wahrgenommen wird – als etwas, das kommt und bewältigt werden muss – aber Digitalisierung verändert, ermöglicht und unterstützt auch hier!Andererseits bedeutet Digitalisierung aber auch einen veränderten Anspruch an Allgemeinbildung und damit die Ziele und Gegenstände des Unterrichts. Der Vortrag befasst sich mit der Frage, wie man diesem doppelten Anspruch an Schule gerecht werden kann und wie sich die Digitalisierung auch hier kritisch begleiten und aktiv gestalten lässt.

Prof. Dr. Andreas Mühling leitet nach einem Studium der Informatik an der TU München und einer anschließenden Promotion in der Fachdidaktik aktuell die Arbeitsgruppe „Didaktik der Informatik" an der CAU Kiel. Dort befasst er sich mit der Ausgestaltung eines modernen  Informatikunterrichts und den Möglichkeiten des Data Mining im Bereich der Bildungsforschung. Mit der Lernplattform Levumi betreibt er in einem Kooperationsprojekt selbst ein digitales Werkzeug für den Unterricht.