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ABGESAGT! (Klima, Wasser, Energie – Sicherheitspolitische Determinanten der Zukunft)

Wir möchten dazu beitragen, die Infektionsketten zum Coronavirus (COVID-19) zu unterbrechen und damit die Ansteckungsmöglichkeiten zu reduzieren. Daher haben wir uns dazu entschieden, diese Veranstaltung abzusagen. Wir bemühen uns, einen Nachholtermin zu finden und informieren Sie darüber rechtzeitig.

Laut dem „Global Risk Report 2019“ des Weltwirtschaftsforums dominieren Umweltrisiken unter den Hauptrisiken für die Weltwirtschaft und internationale Sicherheit nach Einschätzung einer internationalen Expertenumfrage. Umweltrisiken dominieren laut dem Report in den Kategorien Wahrscheinlichkeit und Auswirkungen. Als drittgrößtes Risiko wird die Verfügbarkeit von Wasser genannt.
Damit werden die Faktoren Klima und damit eng verbunden Wasser sowie Energie wesentliche Faktoren sicherheitspolitischer Überlegungen. Extreme Wetter Phänomene werden durch den Klimawandel verstärkt und  erändern die Verfügbarkeit von Wasser. Damit können Konflikte verschärft werden.Eines der jüngeren Beispiele für einen solchen durch Wasser verschärften Konflikt stellt der syrische Bürgerkrieg dar.
Welche Rolle Wasser im Nexus von Klima-Wasser-Energie im Bereich der Sicherheitspolitik spielt, wie Konflikt um Wasser definiert werden und welche Rolle die Verfügbarkeit von Wasser im syrischen Bürgerkrieg spielt, stellt der Referent Jörg Barandat in seinem Vortrag vor. Die Thesen werden im Anschluss an den Vortrag diskutiert.

Jörg Barandat, Dipl.-Päd., zuletzt Oberstleutnant i.G. an der Führungsakademie der Bundeswehr, Hamburg, war 1996/97, Mitglied der deutschen Delegation bei den Verhandlungen über das Flussgebiets-Übereinkommen der Vereinten Nationen in New York. Er ist ausgewiesener Experte und Publizist zum Konfliktstoff Wasser.