Memories of British Raj – Auf den Spurender Engländer im indischen Himalaya

Vortrag

26. März 2012, 19:00 Uhr

Ort: Hermann Ehlers Akademie, Niemannsweg 78, 24105 Kiel

Referent: Dr. Almut Mey

Der anglo-indische Schriftsteller Rudyard Kipling, der erste Träger des Literatur-Nobelpreises in England, war es, der der Referentin in früher Jugend die Sehnsucht, Indien kennenzulernen, einpflanzte. Es geschah durch seinen großen Indien-Roman „Kim“, mit der Geschichte des „Großen Spiels“ zwischen England und Russland um die Vorherrschaft in Indien.

Bei drei Expeditionen in die Chittagong Hill Tracts (heute Bangladesh) hatte Almut Mey selber Bergstämme aus dem „tribal belt around India“ erforscht, aber es war eben nicht der nordwestliche Himalaya, wo der Roman „Kim“ angesiedelt ist. Auf mehreren Reisen konnte sie dann einen großen Teil des indischen Subkontinents kennenlernen und im Herbst 2011 sich den Traum ihrer Jugend erfüllen.

Von besonderem Interesse für Almut Mey war Simla die Sommerhauptstadt der britischen Kolonialregierung, die in Kiplings „Plain Tales from the Hills“ die geographische Hauptrolle spielt. Die tibetanischen Lamas erlebte sie in Daramsala, dem Wohnsitz des Dalai Lamas; hinduistische Bräuche in heiligen Städten am Ganges und vor allem die landschaftlichen Schönheiten des größten Gebirges der Welt.

An geeigneten Stellen des Vortrages soll Rudyard Kipling selber zu Wort kommen.

Die Autorin ist Ethnologin und Kulturwissenschaftlerin und lebt in Berlin.

Deutsch-Britisches Forum
Dr. Jens Anger
Dr. Lisa Homrich