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Sand – wie Sand am Meer?

Sand zählt zu den dynamischsten geologischen Materialien auf der Erde und ist für den Aufbau vieler Ökosysteme unersetzlich. Er ist aber auch in unserem Leben als unscheinbarer „Alleskönner” allgegenwärtig: Sand kommt nicht nur im Straßenbelag, in Beton und Glas und damit in den Fassaden der Hochhäuser vor, sondern auch in den Mikrochips von Handys, in Reinigungsmitteln, Zahnpasta oder in Kosmetika.

Der Bedarf der Menschheit an Sand ist in den letzten Jahren rasant gewachsen: Heute wird dem Meer nahezu doppelt so viel Sand entnommen, wie alle Flüsse zusammen dorthin liefern. Dies führt zu einer spürbaren Verknappung. An manchen Orten, vor allem in Entwicklungsländern, wird mittlerweile bereits über Sandraub, ja eine Sand-Mafia geklagt.

Der Vortrag zeigt auf, wie sich der exzessive Abbau von Sand auf Mensch und Natur auswirkt, aber auch, wie der Verbrauch von Sand spürbar reduziert werden könnte.

Dr. Klaus Schwarzer ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geowissenschaften der Universität Kiel.