Museum der 100 Tage: Die Geschichte der Kasseler Documenta

Die Documenta gilt als die bedeutendste Ausstellung zur zeitgenössischen Kunst. 1955 in Kassel als „Museum der 100 Tage” etabliert, ist es ihr Ziel, alle fünf Jahre den Zustand der Gegenwartskunst zu „dokumentieren”. 2017 öffnet die Documenta zum 14. Mal ihre Tore, zunächst am 4. April in Athen und dann am 14. Juni in Kassel. Vor diesem Hintergrund schaut der Vortrag zurück auf die Geschichte einer Ausstellung, die regelmäßig Hunderttausende nach Nordhessen pilgern lässt, die aus der modernen Kunstgeschichte nicht wegzudenken ist und auf der sich viele spannende Kunst-Geschichten ereignet haben.

Hans Eichel war Bundesfinanzminister, Ministerpräsident von Hessen und Oberbürgermeister von Kassel. Als solcher gilt er als hervorragender Kenner der Geschichte der Documenta. Er ist Herausgeber des Buches „60 Jahre Documenta. Die lokale Geschichte einer Globalisierung”, Berlin/Kassel 2015.