Iran – Pate des Terrors oder stabilisierender Faktor im Krisengürtel des Mittleren Ostens?

Der Abschluss des Nuklearabkommens mit Iran im Jahr 2015 weckte Hoffnungen, dass Konflikte im Nahen und Mittleren Osten nicht nur gewaltsam, sondern auch mit geduldiger Diplomatie gelöst werden können. Die neue US-Administration unter Präsident Trump bezeichnet Iran nun wieder als größten staatlichen Förderer des Terrorismus und hat sich demonstrativ auf die Seite von Saudi-Arabien geschlagen, das Iran als Quell allen Übels in der Region bezeichnet.

Welche machtpolitischen Intentionen stoßen im Mittleren Osten aufeinander und wie beeinflussen die innen- und gesellschaftspolitischen Strukturen im Iran die Außenpolitik des Landes? Welche strategischen Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für eine Friedenspolitik in der Region?

Bernd Erbel war 38 Jahre im deutschen Auswärtigen Dienst tätig und zuletzt Botschafter in Bagdad, Kairo und Teheran.

Im Anschluss:

Iran – Bilder eines "kulturellen Märchens"

Von der unermesslichen Pracht, die den Besucher des Iran, des alten Persiens, erwartet, handelt die Bildpräsentation  der letzten Studienreise der Hermann Ehlers Akademie in den Iran.  In Teheran, Shiraz oder Isfahan verzaubern Paradiesgärten, prächtige Bauwerke, türkisblaue Kuppeln und Kacheln der gewaltigen Moscheen. Persepolis offenbart jahrtausendealte Kultur des altpersischen Weltreichs. Die Türme des Schweigens in Yasd zeugen vom Kult der Zoroastrier. Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes und moderne Wohnquartiere, Begegnungen mit Poesie und liebenswürdigen Menschen machen eine Iran-Reise zu einem einmaligen Erlebnis.

Dr. Christian Zöllner zeigt in seinem Bildvortrag Höhepunkte eines Besuches im Iran.