„Holstein vergiß es nicht” – der Dreißigjährige Krieg in der Geschichte der Frömmigkeit

Der Dreißigjährige Krieg war die größte Katastrophe der älteren deutschen und europäischen Geschichte. Nie zuvor hatten Menschen so viele und so harte Grausamkeiten erlebt wie in diesen Jahren. Wie nahmen die Menschen die Kriegsereignisse wahr? Welche Hilfen suchten sie? Wie verbanden sie ihre Erfahrungen mit ihrem christlichen Glauben?

Der Vortrag wird die politischen und konfessionellen Voraussetzungen für Krieg und Frieden thematisieren und Autoren vorstellen, die in diesen Jahren gelebt und ihre Erfahrungen in Dichtungen thematisiert haben: Den Wedeler Pastor Johann Rist und den Liederdichter Paul Gerhardt.

Prof. Dr. Dr. Johannes Schilling ist emeritierter ordentlicher Professor für Kirchen- und Dogmengeschichte an der Theologischen Fakultät der Christian Albrechts-Universität Kiel.