Die frühen Romane Heinrich Bölls

Im Dezember jährt sich der 100. Geburtstag Heinrich Bölls. Aus dem umfangreichen Schaffen dieses herausragenden Autors der Nachkriegszeit und der Anfangsjahre der Bundesrepublik sollen seine frühen Romane, die Romane der 50er Jahre, betrachtet werden. Bölls erster Roman – „Und sagte kein einziges Wort“ – erschien 1953 und wurde zu einem großen Erfolg. Mit seinem zweiten Roman – „Haus ohne Hüter“ – gelang Böll der internationale Durchbruch. Bereits 1955 erschien sein dritter Roman: „Das Brot der frühen Jahre“, ein charakteristischer Nachkriegsroman. Neuland, vor allem im Hinblick auf die Form – Rückblendetechnik und Leitmotivik – betrat Böll 1959 mit dem Roman „Billard um halb zehn“, von der Kritik als einer der wichtigsten Zeit-Romane bezeichnet. Diese vier Romane werden im Mittelpunkt unseres Seminars stehen.

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Vom IQSH als Lehrerfortbildung anerkannt.