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Der „vornehme Ton” und die „Arbeit am Begriff” – Kants philosophische Absage an Offenbarung und Intuition

In der Geschichte der abendländischen Philosophie scheiden sich von Anfang an die Geister an der Frage, ob das menschliche Denken über einen unmittelbaren Zugang zur Erkenntnis verfügt oder ob unser Zugang zur Welt immer nur mittelbar möglich ist. In der kritischen Philosophie Immanuel Kants findet sich diese Situation reflektiert im problematischen Verhältnis von „Erscheinung” und „Ding an sich”. Mit Blick auf intuitionistische Positionen einiger Zeitgenossen beklagt Kant, es sei „neuerdings so weit gekommen, dass sich eine vorgebliche Philosophie, bei der man nicht arbeiten, sondern nur das Orakel in sich selbst anhören und genießen darf, um die ganze Weisheit, auf die es mit der Philosophie angesehen ist, von Grunde aus in seinen Besitz zu bringen, …”

Die Gesprächsreihe diskutiert an geeigneten Textbeispielen maßgebliche Positionen wie die von Platon, Aristoteles, Kant, Peirce und Cassirer.

Die Gesprächsrunden finden jeweils von 16.30-18.00 Uhr statt.