Theater in Schleswig-Holstein mit ungewisser Zukunft

27. Mai 2010

Wie viel Kultur und Theater will, kann und muss sich Schleswig-Holstein in Zukunft leisten? Keine im Grunde neue Frage, aber angesichts der landesweiten Sparankündigungen durch Land und Kommunen stehen die inhaltlichen und finanziellen Perspektiven des Landestheaters, des Theaters Lübeck und der städtischen Bühnen Kiels in der Diskussion. Obwohl die bestehenden Strukturen für gut befunden und akzeptiert werden, sind diese durch die beschlossenen Tariferhöhungen und das gleichzeitige Einfrieren der Landeszuschüsse gefährdet.

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Im ersten Kieler Theatergespräch der HEA Anfang Mai erörterten Verantwortliche der Theater, Landes- und Kommunalpolitiker sowie Theaterengagierte mögliche Perspektiven und notwendiges Vorgehen. Die von vielen befürchteten gravierenden Veränderungen erfordern zunächst eine Überprüfung der Haushaltszahlen der einzelnen Theater, so dass diese untereinander vergleichbar sind. „Effizienz“ fordert aber auch eine inhaltliche Antwort, die schwerer erscheint. Daraus ergibt sich die Frage, welche Formen der Zusammenarbeit möglich, wirtschaftlich, aber auch inhaltlich sinnvoll sind. Das Gespräch wird fortgesetzt.